Ob das die ersten Anzeichen für eine Marktkonsolidierung bei den französischen Shopping-Clubs sind? Der mit sechs Millionen Euro finanzierte Vente-Privée-Dienst 24h00.fr jedenfalls hat sich vom puren Club-Verlauf verabschiedet, wie NetEco berichtet (F/D):
"Knapp zwei Jahre nach dem Start positioniert sich 24h00.fr neu: weg vom reinen Club-Verkauf hin zu einem Shopping-Portal. Zwar gibt es weiter geschlossene Verkäufe. Einnahmen erwirtschaften will das Unternehmen jetzt aber auch über die Vermarktung von redaktionellen Inhalten und Online-Händler, die über das Portal ihre Waren verkaufen."
Bei 24h00.fr gibt es bereits Spezial-Shops, ein Online-Magazin ("LeMag by 24h00") und einen Kleinanzeigenmarkt. Im Interview mit dem JournalduNet (F/D) erläutert 24h00.fr-Gründer Patrick Robin die Hintergründe für den Strategiewechsel:
"Sich zu öffnen war der nächste logische Schritt für 24h00.fr. Es macht heutzutage keinen Sinn mehr, ausschließlich ein geschlossenes Shopping-Konzept anzubieten. Schließlich findet jeder irgendwo einen Nutzer, der ihm eine Einladung zu einem Shopping-Club verschafft."
Über zwei Millionen Internetnutzer sind bis dato bei dem Shop registriert, die meisten davon sind Frauen zwischen 25 und 45 Jahren. Auf dieser Datenbasis will Robin aufbauen (F/D):
"Ich möchte in diesem Jahr noch zwei Akquisitionen tätigen. Ich interessiere mich für Internet-Händler, Online-Medien und Affiliate-Dienstleister. Bei den Online-Händlern sind natürlich die Unternehmen interessant, die eine weibliche Zielgruppe ansprechen."
24h00.fr zählt in Frankreich zu den fünf beliebtesten Shopping-Clubs. Im vergangenen Juli hatte Robin das Ziel ausgegeben, in Frankreich die Nummer zwei im Markt für Shopping-Clubs werden zu wollen.
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