Shopping-Clubs sind derzeit noch alles andere als ECommerce-Mainstream. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine aktuelle Studie der Stuttgarter Online-Agentur Digital Media Center (s. Pressemeldung):
"Shopping-Clubs spielen bislang eine noch eher untergeordnete Rolle: Lediglich 8,5 Prozent der Befragten haben dort schon einmal eingekauft. Allerdings würden nahezu 14 Prozent künftig ihren Einkauf auch in einem Shopping-Club tätigen."
DMC befragte für die Studie 1.250 Internetnutzer aus dem Online-Access-Panel Bonopolis.de. Genau aus diesem Grund bezweifelt beispielsweise PaulinePauline, dass die Zahlen auch repräsentativ sind:
"Hätte man die Teilnehmer nicht noch zusätzlich fragen müssen, wer bereits Mitglied bei einem Shopping-Clubs ist? Meiner Meinung sind die Clubs schon bekannt, nur einkaufen kann dort halt nicht jeder."
Interessant ist ein Vergleich der DMC-Studie mit aktuellen Zahlen aus Frankreich (F/D). So sind in unserm Nachbarland nämlich Shopping-Clubs viel etablierter und bereits im Massenmarkt angekommen:
"Bereits mehr als jeder fünfte Online-Käufer hat im vergangenen Jahr mindestens einmal bei einem Vente-Privée-Dienst eingekauft. Der wichtigste Akteur ist bei weitem Vente-Privee.com. Einer von sechs befragten Online-Shoppern hat im vergangenen Jahr bei dem Shopping-Club eine Bestellung aufgegeben."
Sicher: Der Markt für Vente Privée hat in Frankreich ein paar Jahre Vorsprung. Allerdings zeigt der Vergleich, dass Shopping-Clubs auch in Deutschland ein großes Potenzial haben. Vorausgesetzt, die deutschen Shopping-Clubs kurieren ihre Kinderkrankheiten und überzeugen ihre Mitglieder auch mit tatsächlich günstigen Preisen.
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