Die deutschen Vente-Privée-Dienste trommeln gerne in Social Networks für ihre exklusiven Angebote. Der angehende Shopping-Club BornForSports führt diese Linie fort und ist nun in Facebook aktiv:
"Wir haben eine Seite für unsere Fans bei Facebook eingerichtet. In Zukunft könnt Ihr Euch auch bei Facebook über neue Marken und Angebote bei BornForSports informieren lassen."
Brands4Friends ist bereits seit vergangenen September mit einer eigenen Gruppe ("Fashion Angels") bei StudiVZ vertreten.
BuyVIP wiederum will seit Dezember 2007 "die Fashion-Welt auf MySpace" bringen. Ausgerechnet unter dem Projektnamen des direkten Konkurrenten (s. Pressemeldung):
"Die MySpace-Lifestyle-Fans erhalten unter www.myspace.com/fashionangels Zugang zu BuyVIP. Der ShoppingClub ist normalerweise nur registrierten Usern vorbehalten."
BuyVIP ist zudem bei MyVideo und den Lokalisten aktiv. Brands4Friends wiederum tummelt sich noch bei Wer-Kennt-Wen.de. Und der Online-Reiseclub Triphunter rührt bei den Lokalisten die Werbetrommel und war zwischenzeitlich sogar in der Video-Community von GMX aktiv (Profil inzwischen gelöscht).
Was Social Networks für Shopping-Clubs als Marketing-Plattform interessant macht, beschrieb erst kürzlich Triphunter-Gründer Gabriel Matuschka im Exclusiv-Interview mit Exciting Commerce:
"Über Partnerschaften mit Social Networks wollen wir unsere Zielgruppe für unser Angebot begeistern. Solche Kooperationen helfen Social Networks, ihr Angebot zu refinanzieren. Und wir können unseren Club einer breiten Nutzerschaft vorstellen."
In der Theorie klingen die webzwonulligen Marketing-Ansätze durchaus plausibel. Wie erfolgreich das Community-Marketing in der Praxis aber tatsächlich verläuft, steht auf einem anderen Blatt.
Bei StudiVZ sind immerhin bereits 17 Gruppen aktiv, die gegen die Fashion Angels von Brands4Friends wettern. Und BuyVIP war zuletzt im Januar bei MySpace eingeloggt.
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