Shopping-Clubs rücken zunehmend in den Fokus der traditionellen Online-Medien. Erst zu Beginn der Woche waren die exklusiven Einkaufsgemeinschaften im Internet der Süddeutschen einen ausführlichen Artikel wert. Nun zieht das Wirtschaftsmagazin Impulse in seiner Online-Ausgabe nach:
"Top-Marken wie Armani, Dolce & Gabbana, Tommy Hilfiger sind schon dabei. Sie alle nutzen den Webshop Brands4friends, um nicht verkaufte Ware aus der abgelaufenen Saison zu stark gesenkten Preisen an den Kunden zu bringen. Der Internetvertrieb mit Exklusivitäts-Touch bringt den Mode-Labels Extra-Umsatz und sie können dort Restposten ohne Imageschaden verkaufen."
In dem Artikel schildert Impulse detailliert die Erfahrungen der Mode-Marke VSCT mit Brands4Friends. Vertriebsleiter Dominik Kreitz erklärt so beispielsweise, wie er die Club-Verkäufe organisiert:
"Wir verkaufen dort Ware, die wir sonst hätten abschreiben müssen, weil wir nicht als billiger Resteverhökerer dastehen wollen. Gemeinsam mit den Machern von Brands4Friends legen wir Termine fest, zu denen der Club die Restanten losschlagen darf. Das fein abgestimmte Timing ist erforderlich, weil parallel unsere Einzelhandelspartner mit dem Verkauf unserer Restposten starten."
Vertriebsleiter Kreitz verdeutlicht außerdem in dem Artikel auf Impulse.de, warum die neuen Shopping-Clubs seiner Einschätzung nach keine Bedrohung für den stationären Einzelhandel darstellen:
"Brands4friends stellt die Ware meist für zwei Tage online, während die stationären Händler den Ausverkauf beliebig lange laufen lassen dürfen. Die Konkurrenz für zwei Tage tut unseren alteingesessenen Einzelhandelskunden nicht weh. Ehe der Handel was merkt, ist unsere Aktion vorbei."
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