Einen spannenden Überblick über den französischen Vente-Privée-Markt bietet das Journal du Net (F/D):
"Allein der Jahresumsatz von Marktführer Vente Privée beläuft sich aktuell auf 610 Millionen Euro brutto (wovon 60 Millionen Euro aus dem Auslandsgeschäft stammen). Zum Vergleich: Selbst die schärfsten Konkurrenten schaffen in Frankreich gerade einmal knapp 20 Millionen Euro Umsatz."
Wie bereits im Exklusiv-Interview mit Exciting Commerce blickt Vente-Privée-Chef Jacques-Antoine Granjon ziemlich gelassen auf seine zahlreichen Nachahmer (F/D):
"Wir haben vier Jahre Vorsprung im Vente-Privée-Markt. Und Markenartikler wollen mit dem Marktführer zusammenarbeiten. Wir haben unter unseren sieben Millionen Mitgliedern über 3,5 Millionen aktive Käufer. Marken können mit einer einzigen Kampagne gleich ihre ganzen Restbestände verkaufen."
Kleinere Anbieter wie ShowroomPrivé sehen dennoch Chancen gegen den Quasi-Monopolisten (F/D):
"Zwar wollen auf den ersten Blick alle großen Marken nur mit Vente Privée zusammenarbeiten. Immer mehr Markenartikler haben aber ein großes Interesse daran, einen Konkurrenten neben dem Platzhirsch aufzubauen. Aus diesem Grund kontaktieren uns Hersteller für Club-Verkäufe."
In Deutschland konnte Vente Privée ("Ein Marktführer mit Quasi-Monopol") im vergangenen Jahr 25 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Zum Vergleich: Brands4Friends freut sich im ersten Geschäftsjahr über einen ähnlichen Wert.
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