Bereits zum Start konnte der russische Shopping-Club KupiVIP im vergangenen Herbst namhafte Investoren gewinnen.
Nach einer erneuten Finanzspritze im Frühjahr und dem Einstieg der Direct Group befindet sich der Vente-Privée-Ableger augenscheinlich auf Erfolgskurs.
Im Hitmeister-Interview verrät Club-Gründer Oskar Hartmann nun seine Pläne:
"Es gibt in Russland zur Zeit 40 Millionen Internetnutzer, gleichzeitig gilt das Land als der viertgrößte Luxusmarkt der Welt. Ich wollte der erste sein, der einen solchen Shoppingclub in Russland aufbaut."
Hartmann zufolge war der Markeintritt allerdings alles andere als einfach:
"In manchen Ländern gab es schon eine Tradition für offline sample sales, die den Start von Shoppingclubs dann begünstigt hatten, in Russland nicht.
Gleichzeitig sind einige unserer Mitglieder wirkliche Online-Erstkunden. Deshalb müssen wir die Menschen hier nicht nur von uns als Shoppingclub überzeugen, sondern auch von der Tatsache, dass man im Internet überhaupt praktisch und sicher einkaufen kann."
Auch die Logistik stellt KupiVIP vor Herausforderungen:
"Es gibt quasi keine größeren zuverlässigen Logistikpartner wie DHL in Deutschland, bei denen man einfach die Pakete abgibt und sie dann nach zwei Tagen beim Kunden ankommen. Deshalb mussten wir auch noch einen eigenen Kurierdienst für Moskau aufbauen und kontrollieren die gesamte Logistik."
Vor diesem Hintergrund scheut Hartmann den Vergleich mit Vente Privée:
"Man kann und muss viel von den Vorarbeiten der französischen Markterfinder lernen. Auch wenn die Seiten oft sehr ähnlich aussehen, ist das was dahinter steckt oftmals völlig anders.
Jeder kann eine Seite machen die wie Vente-Privee aussieht. Aber nicht jeder kann ein Private Sale Business aufbauen."
KupiVIP zählt nach knapp zehn Monaten Betrieb rund 500.000 Mitglieder und erwirtschaftet im Monat über eine Million Euro Umsatz.
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