Thorsten Boersma hat auf seinem Weblog einige spannende Auszüge aus einem Interview mit Jacques Antoine Granjon veröffentlicht. Der Gründer von Vente Privée spricht dort unter anderem über seine Expansionspläne:
"Befragt nach Expansionsplänen schlossen sie eine Expansion nach USA oder Asien vorerst aus. In den USA sind reduzierte Preise bei Markenartikeln normal und damit besteht aus Sicht von Jacques-Antoine Granjon ein Nachfragermarkt, in dem das bedarfsweckende Push-Konzept der Shopping-Clubs nicht so gut funktionieren kann. Auch eine Expansion nach Osteuropa ist vorerst nicht interessant."
Amazon und eBay sollen angeblich an Vente Privée interessiert sein. Granjon beschäftigt sich mit diesen Gerüchten dennoch nicht:
"Jacques-Antoine Granjon, der auch Hauptaktionär von Vente Privée ist, erläuterte glaubhaft, dass er derzeit keine Investoren sucht. Zum einen ist Vente Privée seit längerem profitabel und hat einige Millionen Cash zur Verfügung und zum anderen liebt er seine Freiheit und hat keine Lust sich ins Geschäft reinreden zu lassen."
Im vergangenen Jahr konnte Vente Privée einen Netto-Umsatz von 510 Millionen Euro in Europa und einen Netto-Umsatz von 21 Millionen Euro in Deutschland erwirtschaften. In diesem Jahr rechnet der Shopping-Club mit einen Gesamtunsatz von 650 Millionen Euro.
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