Nachdem hierzulande große deutsche Shopping-Clubs wie Brands4Friends in diesem Jahr bereits mit dreistelligen Millionen-Umsätzen rechnen, nimmt auch der Vente-Privée-Markt in der Schweiz immer mehr an Fahrt auf:
"Die Entwicklung von Club-Shopping in der Schweiz lässt sich anhand einiger Zahlen dokumentieren. Stellvertretend für das Wachstum steht fashionfriends.ch.
Erst seit zehn Monaten online zählt der Club für Markenkleider und Accessoires rund 100 000 Mitglieder aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Die Plattform verzeichnet bis zu 400.000 Visits pro Monat. Bis in drei Jahren ist ein Umsatz von 60 Millionen Franken geplant."
Zum Vergleich dazu noch einmal die letzten Zahlen vom direkten Konkurrenten Eboutic.ch, die ECommerce-Berater Thomas Lang im vergangenen Herbst in Erfahrung bringen konnte:
"Eboutic.ch zählt über 250.000 registrierte Benutzer aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Die Plattform verzeichnet bis zu 700.000 Visits pro Monat und hat 2009 ein Umsatzziel von 7 Millionen Schweizer Franken ausgegeben."
Der eidgenössische Vente-Privée-Markt ist noch vergleichsweise jung: Eboutic.ch etwa ist erst im Oktober 2007 gestartet, FashionFriends.ch mit Investor Oliver Jung vor knapp einem Jahr. Deutsche Shopping-Clubs sind da im Vergleich ein klein wenig länger aktiv.
Der überschaubare Schweizer Markt ist dennoch ziemlich spannend. So eröffnet etwa Fashionfriends.ch Anfang März ein stationäres Outlet-Center vor Ort in Luzern. Ein Beispiel, dem Experten zufolge wohl auch deutsche Shopping-Clubs bald folgen dürften.
Passend dazu:
Gestern verbreitete der grösste Schweizer Vergleichsdienst Comparis eine PR-Meldung und vermischte dabei Live- und Clubshopping. Und zahlreiche Medien, u.a. auch die hier zitierte Südostschweiz tippten sie fröhlich ab.
Ein Versuch, Club- und Liveshopping zu differenzieren habe ich aufgrund dieser Comparis-Meldung publiziert: http://blog.carpathia.ch/2010/02/24/der-unterschied-von-liveshopping-zu-clubshopping/
Kommentiert von: Thomas Lang | 25. Februar 10 um 10:39 Uhr
ich kann thomas lang nur unterstützen. sein post ist differenziert und ergänzt die comparis meldung.
das problem der unübersichtlichkeit (zitat comparis) lösen die betreiber von www.dealanzeiger.ch
Kommentiert von: Stephen L. | 21. Juli 10 um 16:15 Uhr