Keine Frage: Vente-Privée-Dienste haben sich inzwischen als Alternative zu traditionellen Online-Shops etabliert. Doch mit der zunehmenden Marktmacht müssen die zahlreichen Anbieter künftig auch neue Herausforderungen meistern:
"Wie steuert man dem Übersättigungseffekt entgegen? Allein Brands4friends ist mit über zwei Millionen angemeldeten Nutzern längst größer als viele etablierte, konventionelle Online-Shops ohne Einladungs- und Anmeldepflicht."
Vor einem Übersättigungeffekt im deutschen Vente-Privée-Markt hatte ECommerce-Berater Thorsten Boersma bereits vor knapp anderthalb Jahren gewarnt:
"Die Besonderheit der exklusiven Verkaufsaktionen verwässert zunehmend durch die steigende Anzahl der Shopping-Clubs und die starke Zunahme der parallel laufen Aktionen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Shopping-Clubs immer mehr normalen Online-Shops ähneln, ohne deren Vorteile (kurze Lieferzeiten, mehr Auswahl - Anm. von exclusified) zu bieten."
Wie aber stellen sich Shopping-Clubs für die Zukunft auf? Gleb Tritus etwa könnte sich gut vorstellen, dass Vente-Privée-Dienste vielleicht künftig weniger Aktionen fahren und dafür mehr Einnahmen über Werbung generieren:
"Wie schlägt man im nächsten Schritt zusätzlich bare Münze aus dem teils gigantischen Traffic? BuyVip experimentiert seit geraumer Zeit mit O2-Werbung im persönlichen Bereich des Nutzers nach dem Log-In.
Vente-Privee könnte nach Aussage von CEO Jacques-Antoine Granjon „Millionen mit Werbung machen“, verzichtet jedoch (noch) darauf.
Brands4friends dagegen hat vor geraumer Zeit Co-Reg-Angebote im Abschluss des Checkout-Prozesses eingebunden. Da dürfte noch einiges kommen!"
Gedanken zu den Zukunftsperspektiven von deutschen Shopping-Clubs macht sich auch Olaf Groß im Shopbetreiber-Blog.
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