Mit der Eröffnung eines Outlet-Stores konnte der Schweizer Shopping-Club FashionFriends erst kürzlich auf sich aufmerksam machen. Grund genug für E-Commerce-Berater Thomas Lang, den eidgenössischen Vente-Privée-Markt jetzt einmal im Detail zu beleuchten:
"In der Schweiz haben wir mit eboutic.ch und fashionfriends.ch zwei Vertreter des Private-Sales-Konzepts. Über den Geschäftsgang von eboutic.ch haben wir bereits Ende 2009 berichtet. fashionfriends.ch sorgt derzeit für Aufmerksamkeit, da sie das 100′000 Mitglied begrüßen konnten."
Trotz der 100.000 Registrierungen bei FashionFriends.ch: Nach Mitgliedern hat laut den Zahlen zur Zeit immer noch Eboutic mit 350.000 Anmeldungen die Nase vorn, wobei der Club mit Sitz in Lausanne im Schweizer Vente-Privée-Markt auch zwei Jahre Vorsprung hat.
Was den Umsatz betrifft, will FashionFriends.ch aber dennoch bereits in diesem Jahr zum Konkurrenten aufschließen. So peilen beide Anbieter einen Umsatz von rund 15 Millionen Schweizer Franken an (entspricht circa 10 Millionen Euro). Zum Vergleich: Brands4Friends plant hierzulande für 2010 mit 250 Millionen Euro.
Die spannendste Zahl verrät aber FashionFriends.ch. So ist hier nur jedes fünfte Mitglied aktiv und damit auch zahlender Kunde. Diese Kennzahl verschweigen Shopping-Clubs gerne und verweisen stattdessen auf ihre Millionen an Karteileichen Mitgliedern.
Die Mitgliederaktivierung gelingt dennoch anderen Anbietern besser als FashionFriends.ch. So sind nach offiziellen Angaben bei Vente Privée beispielsweise europaweit rund die Hälfte der Mitglieder auch aktive Kunden.
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